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Wall Street: Techwerte profitieren – Wall Street schließt im Plus

Während Anleger bei Techwerten zugreifen, bleiben dennoch Risikofaktoren am Markt bestehen. Auch in der derzeit gefragten Branche bleibt Unsicherheit.

Wall Street: Techwerte profitieren – Wall Street schließt im Plus

Der Streaming-Riese Netflix meldet starke Gewinn- und Umsatzsteigerungen, aber Zuschauerzahlen stagnieren und Investoren sind besorgt. Ein neuer "Content"-Chef soll neue Hits wie "Stranger Things" generieren und Zuschauer zurücklocken. Obwohl Netflix mit 12,9 Milliarden Dollar an Umsatz von Juli bis September in diesem Jahr erfolgreich ist, erwarten Investoren mehr.

Die Investoren sind jedoch unzufrieden mit dem 44-prozentigen Anstieg des Gewinns im Vergleich zum Vorjahr auf 3,7 Milliarden Dollar. Viele fragen sich, wo das Wachstum und neue populäre Serien herkommen sollen. Netflix hat sich vor einem Jahr auf den Medienwettbewerb um Warner Brothers Discovery konzentriert, gewann aber den Kampf schließlich an Paramount und die Ellison-Familie.

Dies war für Netflix-Chef Ted Sarandos eine schwere Niederlage, da bekannte Filme und Serien wie Harry Potter und Game of Thrones mit Netflix aufnahmen. Der Aktienkurs von Netflix ist seitdem stark gefallen. Der Konzern investiert jedoch weiterhin stark in Eigenproduktionen, aber nur wenige Titel erzeugen Furore. Serien wie "All Quiet on the Western Front" und "Roma" haben Oscars gewonnen, aber nicht genug, um die Zuschauer zu halten.

Nutzer wollen nicht nur tolle Filme pro Jahr, sondern auch unter der Woche unterhalten werden. Wall Street-Beobachter fragen sich, wie Netflix seine Kunden begeistern will, da weniger Zeit mit Netflix verbracht wird. Netflix hat sich auf eine Verbreiterung des Angebots konzentriert, einschließlich Live-Sport, Podcasts und Spiele, aber diese Dienste finden bereits andere Plattformen.

Der Konzern kauft auch bekanntes Content von Drittparteien, wie die "Ice Age"-Filme von Disney, die nun zu den zehn am meisten gestreamten Inhalten auf Netflix gehören. Trotz der strategischen Schritte, um mehr innere Inhalte zu produzieren, gab Netflix vor dieser Woche rund 1000 Mitarbeiter entlassen, darunter auch die Chefin für Inhalte Bela Bajaria.

Der neue "Content"-Chef Peter Rice, ein Disney-Veteran, soll die Situation verbessern und 20 Milliarden Dollar Budget für Eigenproduktionen nutzen.

Written by urgent.news from NZZ Wirtschaft's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.

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