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Rauchen: Zigaretten dürften bald viel teurer werden

Millionen Menschen rauchen in Deutschland, das beschert dem Fiskus Jahr für Jahr Milliardeneinnahmen. Künftig möchte der Bund noch mehr Steuern kassieren. Das bringt die Tabaklobby auf die Palme.

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Rauchen: Zigaretten dürften bald viel teurer werden

Deutsche Raucher müssen sich auf höhere Zigarettenpreise einsetzen, aufgrund einer Gesetzesnovelle, die steigende Tabaksteuern vorsieht. Dieser Änderungsantrag wird wahrscheinlich vom Bundestagsfinanzausschuss und dem Plenum der Volksvertretung genehmigt, während der Bundesrat wahrscheinlich Einspruch erhoben wird, was wahrscheinlich ausgeschlossen ist.

Ab 2027 steigen die Steuern und damit auch die Preise schrittweise an, bis 2030 könnten Packungen Zigaretten vier Euro teurer sein als heute. Der durchschnittliche Preis einer Packung betrug im Sommer 8,05 Euro. Für 2027 wird der Durchschnittspreis von einer 20er-Packung auf 9,10 Euro prognostiziert, wobei 2028 9,91 Euro, 2029 10,81 Euro und 2030 11,78 Euro anfallen sollen.

Hochwertige Zigaretten könnten bis zu 14 Euro kosten, während selbstgemachte Feinschnitt-Zigaretten noch teurer werden. Michael von Foerster von der deutschen Rauchtabakindustrie erklärte, dass viele Raucher auf Feinschnitt umsteigen würden, wenn die Zigarettenpreise steigen, was zu einem Anstieg von illegalen Zigaretten führen würde und damit die Einnahmen der legalen Unternehmen und des Staates gefährden.

Die Bundesregierung begründet das Vorhaben mit knappen Kassen und dem Schutz der öffentlichen Gesundheit, wobei 2027 die Steuererhöhung 1,5 Milliarden Euro mehr in die Kassen brächte. Die Tabaklobby hat jedoch Zweifel an den Prognosen, da sie glauben, dass die Mehreinnahmen realistisch sind und der illegale Handel steigen könnte.

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