Der Währungsfonds warnt vor einer «gespaltenen Weltwirtschaft»: Nur ein Teil der Länder könne vom KI-Boom profitieren
Die hohe Inflation belaste die Bevölkerung, mahnt der IWF. Und er kritisiert die verbreiteten Tankrabatte: Davon profitierten primär die Reichen.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor einer "gespaltenen Weltwirtschaft", da nur ein Teil der Länder vom Boom der künstlichen Intelligenz (KI) profitieren könnte. Trotz zahlreicher Krisen, wie Inflation, Kriege und Handelskonflikte, konnte die Weltwirtschaft gut funktionieren. Dies ist hauptsächlich auf den KI-Boom zurückzuführen, der zu einer enormen Investitionswelle führte.
Dennoch ist die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft in den einzelnen Ländern nicht einheitlich, abhängig von der Auswirkung von Krieg und KI-Boom. Daher prognostiziert der IWF, dass nur 32 Länder 95 Prozent des globalen Wachstums beitragen. Deutschland, als Wachstumslokomotive des Kontinents, könnte seine Rolle etwas besser ausüben und im Jahr 2024 ein Wachstum von 1,1 Prozent verzeichnen, verglichen mit einem mageren 0,7 Prozent für Frankreich.
Italien bleiben jedoch Probleme beim Wachstum bezüglich 0,6 Prozent, während die Schweiz mit 1,2 Prozent und die USA mit 2,3 Prozent ein besseres Aussehen haben. Indien bleibt der größte Wachstumschampion unter den großen Ländern mit 7,0 Prozent. Trotz der robusten Wirtschaftsentwicklung erkennt der IWF die Notwendigkeit strengerer Finanzpolitiken, da die Staatsfinanzen immer mehr aus den Pufferbereich geraten und die Verschuldung der entwickelten Länder im Jahr 2026 auf 5,2 Prozent des BIP angestiegen ist.
Die Organisation appelliert an die Regierungen, ihren finanzpolitischen Spielraum schnell wiederherzustellen.
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