Autosalon: Mehr als nur die Ente – Zehn Studien für Frankreichs Autozukunft
Beim Autosalon in Paris zeigen vor allem die heimischen Hersteller von Renault und aus dem Stellantis-Reich spektakuläre Studien. Welche Konzepte dabei besonders auffallen.
Der Pariser Autosalon läuft bis zum 18. Oktober und bietet diesmal auch eine Plattform für Designexperimente. Frankentsteller nutzen die Bühne, um ihre Geschichte neu zu interpretieren und ihr Profil für die kommenden Jahre zu stärken. Die Auswahl reicht von elektrischen Stadtautos bis hin zu 800 PS starken Sportwagen.
Renault zeigt mit dem E-Space Concept ein Comeback des Familien-Vans. Nach den elektrischen Neuauflagen von R4 und R5 wird der 1984 Espace als Vorbild genommen. Das 4,70 meter lange E-Space Concept kombiniert die kastenförmigen Proportionen des Originals mit großen Glasflächen, 23-Zoll-Rädern und moderner Lichttechnik. Sechs Einzelplätze auf ebenem Boden und einen Panoramadisplay mit 1,13 meter Breite sind einige Highlights. Eine Serienproduktion ist derzeit nicht vorgesehen.
Ein weiterer Renault-Studienbeitrag ist der Renault 8 Gordini Concept. Auch er interpretiert eine klassische Form des Automobils für das Elektro-Zeitall. Der blaue Elektrocoupé verfügt über einen 199 kW/270 PS starken Elektromotor im Heck und bietet sechs Sitze in der zweiten Reihe. Die Plätze können sich um 180 Grad drehen, sodass Passagiere gegenüber dem Fahrer sitzen können. Die Technik soll in kommenden Generationen von Renault-Fahrzeugen zum Einsatz kommen.
Fiat präsentiert mit dem Multiplay ein klassischer Van mit vielen Facetten. Der 4,45 Meter lange Van erinnert an den früheren Multipla und bietet spektakuläre Fähigkeiten: Mit einem verschiebbaren Heckmodul kann er sich von einem sechsplätzigem Familien-Van in einen vierplätzigem Pick-up verwandeln. Die Innenraumgestaltung bietet weitere Variabilität: Ein zusätzliches Sitzelement kann als Kindersitzbasis, Hundetransportplatz, Tisch oder Ablage dienen. Antrieb und die konkrete Serienplanung bleiben bislang offen.
Opel hält bei seinem STX Concept die Treue zu Kombis, obwohl sie im SUV-Zeitalter schwerwiegend sind. Die knapp 4,70 meter lange Studie kombiniert eine nahezu drei Meter lange Karosseriefläche mit kurzen Überhängen und vielen Stauraum. Das Heck fällt prägend ab und soll viel Platz bieten. Die neue Interpretation des Opel-Gesichts ist eine großflächige Lichtinstallation, die das Markenlogo beleuchtet. Technisch setzt die Studie auf elektrischen Allradantrieb und mehr als 200 km/h Höchstgeschwindigkeit.
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