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IWF-Konjunkturprognose: Die Weltwirtschaft klafft auseinander – das sind die Gewinner und die Verlierer

Das globale Wirtschaftswachstum konzentriert sich auf immer weniger Länder. Das liegt vor allem am KI-Boom. Deutschland profitiert, Entwicklungsländer werden abgehängt.

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IWF-Konjunkturprognose: Die Weltwirtschaft klafft auseinander – das sind die Gewinner und die Verlierer

Die aktuelle Weltwirtschaftsprognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeigt, dass die globale Wirtschaft sich in zwei Teile spaltet. Während einige Volkswirtschaften, insbesondere asiatische, auf dem Rücken der Künstlichen Intelligenz (KI) florieren, sehen sich andere harte Zeiten zu. Der IWF geht von einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent aus, etwas mehr als in der früheren Prognose von April.

Hongkong, Singapur, Südkorea und Taiwan profitieren besonders von der KI-Nachfrage. Taiwan z. B. verdoppelt seine Wachstumsprognose für dieses Jahr von 5,2 Prozent auf 10,7 Prozent, nachdem die Produktion von KI-Hardware explodiert ist. Auch Deutschland profitiert von der KI-Entwicklung, wobei die Prognose von 0,8 Prozent auf 1,3 Prozent angehoben wurde.

Andererseits sind Länder, die stark von Energieträgern abhängig sind und keine starken Technologieindustrien besitzen, von der wirtschaftlichen Neuordnung betroffen. Öl- und Gasexporteure wie Bahrain, Irak, Kuwait und Katar werden im zweistelligen Prozentbereich einen Rückgang der Wirtschaftsleistung erleben. Die Energiekrise, auch durch den Irankrieg verschärft, führte zu Produktionsausfällen, insbesondere in der Textilindustrie in Bangladesch, das einst mit einem Wachstum von fast fünf Prozent prognostiziert hatte, nun nur noch 3,6 Prozent erwarten darf.

Die Kluft zwischen reichen und armen Volkswirtschaften wird nach dieser Prognose noch weiter auseinander treten.

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