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Ukraine-Krieg: EU verhängt Rekord-Sanktionen gegen russische Kriegshelfer

Die Europäer werfen den USA vor, mit dem Diesel-Deal Russland neue Einnahmen zu verschaffen. Sie setzen nun ein anderes Zeichen und wollen auch wegen der Sprengstoffdrohne in Leipzig tätig werden.

Ukraine-Krieg: EU verhängt Rekord-Sanktionen gegen russische Kriegshelfer

Die Europäische Union hat eine Reihe von Sanktionen gegen Personen, Unternehmen und Organisationen, die russische militärische Aktionen unterstützen, erlassen. Insgesamt wurden knapp 1.600 Personen, Unternehmen und Organisationen ins Visier genommen, was die Gesamtzahl der Sanktionen auf über 4.600 erhöht. Diese Sanktionen treffen unter anderem auf Akteure, die ballistische Raketen herstellen, sowie Unternehmen, die wichtige Komponenten für moderne russische Drohnen und Flugzeuge liefern.

Die Strafmaßnahmen umfassen das Einfrieren von Vermögenswerten und das Verbot der Bereitstellung von Geldern oder wirtschaftlichen Ressourcen. Darüber hinaus wurden EU-Einreiseverbote gegen Personen verhängt. Bundesaußenminister Johann Wadephul sprach von einem "beispiellosen Sanktionsschlag" gegen die Kriegswirtschaft Russlands und betonte, dass er den Druck erhöhte, um Putin zu veranlassen, über Frieden in der Ukraine zu verhandeln.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas teilte mit, dass Sanktionen bereits eine Billion Euro von Russland weggenommen haben und das Land nun nicht mehr in der Lage ist, den Krieg mit Finanzmitteln zu finanzieren. Kallas ging auch auf die Sanktionen gegen die russische "Schattenflotte" zur Umgehung von Sanktionen ein und kritisierte die umstrittene Diesel-Vereinbarung zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin.

Die Sanktionen gegen eine Reihe von Akteuren, die möglicherweise an einem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle beteiligt sind, sind ebenfalls im Gange.

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