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Geldanlage: Kann eine 150 Jahre alte Grafik die Börsenkurse vorhersagen?

Aus dem Handelsblatt-Archiv: Eine Kurve aus dem 19. Jahrhundert sagt erstaunlich präzise die Entwicklung der Märkte voraus. Für 2026 empfiehlt sie, Aktien zu verkaufen. Wie verlässlich das wirklich ist.

Geldanlage: Kann eine 150 Jahre alte Grafik die Börsenkurse vorhersagen?

Eine 150 Jahre alte Grafik aus den 1870er Jahren erlangt erhebliche Aufmerksamkeit, da sie angeblich Aktienkurse vorhersagen kann. Die Entstehungsgeschichte der Grafik ist uneinheitlich, wobei einige Quellen Samuel Bennet und andere George Tritch als Erfinder nennen. Die Grafik zeigt zyklische Entwicklungen im Finanzmarkt und empfiehlt, wissentlich, wann der Aktienkauf lohnenswert sein könnte.

Häufig werden Krisen wie der Crash 1929, der Dotcom-Blase und der Coronacrash 2020 auf genaue Vorhersagen der Grafik hingewiesen. Professor Andreas Hackethal erklärt, dass die Graphik das alte Bedürfnis der Marktteilnehmer widerspiegelt, langfristige Muster in den Aktienbewegungen zu finden. Allerdings beruhen diese Annahmen nicht auf ökonomischen Begründungen, sondern auf planetaren Konstellationen, also Astrologie.

Hackethal stellt klar, dass die Muster an den Märkten keine logischen Grundlagen haben, da sie durch die Anlegerstimmung beeinflusst würden. Wenn Personen vorher wüssten, wann Panik einsetzen würde, würde dies ihre Renditen beeinträchtigen. Die grundlegenden Regeln für erfolgreiches Handeln sind die Diversifizierung des Risikos und das Verhalten während Rückschlägen.

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