Urgent.News

What's breaking now, across thousands of outlets.

World

Regierungsbildung: Sondieren gegen den Orkan: Bekommt Berlin Rot-Grün-Rot?

Linke, Grüne und SPD versuchen in Berlin auszuloten, ob sie zusammen regieren können. Noch gibt es einige Hürden zu nehmen. Auch das Thema Antisemitismus sorgt weiter für Diskussionen.

Regierungsbildung: Sondieren gegen den Orkan: Bekommt Berlin Rot-Grün-Rot?

Förderung einer neuen Regierung in Berlin ist eine schwierige Aufgabe, da die Wahlsieger Linke, Grüne und SPD zahlreiche Aspekte klären müssen. Eine große Herausforderung ist der Haushalt der Hauptstadt, der in den nächsten Jahren weitere Milliardenlücken anstrengt. Die Parteien müssen entscheiden, welche teuren Wahlversprechen finanzierbar sind.

Eine Auseinandersetzung steht bevor, da die Grünen und Linke versprechen, große private Wohnungskonzerne zu nationalisieren. 220.000 Wohnungen sollen dieser Initiative unterliegen. SPD-Landeshauptmann Steffen Krach hat sich bereits vor der Wahl gegen Enteignungen ausgesprochen. Die Parteien müssen diesen Punkt in den Sondierungsgesprächen lösen, bevor es zu Koalitionsverhandlungen kommt.

Die Linken haben auch Nöte wegen ihrer Positionen zu Israel und Antisemitismus. Einige Vorfälle in der jüngeren Vergangenheit, einschließlich Kontakten mit einer kriminellen Clan-Gemeinschaft, haben Gegenwind und einen politischen Orkan auf sich gezogen. Die drei Parteien haben sich darauf verständigt, die Sicherheit des jüdischen Lebens, das Existenzrecht Israels und eine Zwei-Staaten-Lösung zu schützen. Verstöße gegen die festgelegten Grundsätze könnten zu Konsequenzen bis zum Ausschluss führen.

Die Debatte innerhalb der Linken ist hitzig. Hannah Bruns von der Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität kritisiert die Einigung als "eine einfache Unterwerfungsgeste" und stellt fest, dass ihr Parteiprogramm nicht darin enthalten ist. SPD und Grüne stehen ebenfalls unter Kritik, da ihre Begriffe zur Antisemitismusbekämpfung zu weit gefasst und dehnbar sind. Einige Abgeordnete befürchten, dass das Antisemitismusgesetz verwendet werden könnte, um Kritik an der israelischen Besatzungspolitik zu unterdrücken.

Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.

Read the original at handelsblatt.com →

More in World

More from Friday 9 October →