Todesstrafe: US-Kreise: Livestream soll Militärhinrichtung zeigen
Anfang Dezember wollen die USA erstmals seit mehr als 60 Jahren eine Militärhinrichtung durchführen. Sie solle öffentlich sein, sagt der US-Verteidigungsminister. Nun werden mehr Details bekannt.
Eine Erschießung eines Attentäters, der 2009 ein Massaker auf einem Militärstützpunkt im US-Bundesstaat Texas begangen hatte, soll per Livestream stattfinden, bestätigte ein Pentagon-Beamter an der Deutschen Presse-Agentur. Präsident Donald Trump hatte die Hinrichtung für den 3. Dezember auf dem Fort Hood in Texas genehmigt. Militärvertreter betonten, dass das Erschießen öffentlich und für das Publikum sichtbar sein sollte, um die schwerwiegenden Konsequenzen ähnlicher Aktionen zu verdeutlichen.
Die Hinrichtung von Nidal Hasan, einem früheren Psychiater des US-Heeres, wäre die erste Militärhinrichtung in den USA seit über 60 Jahren. Der Fall stellte die öffentliche Debatte über die Todesstrafe in den USA wieder in den Vordergrund, nachdem ein ehemaliges Gefängnishaftling Christa Pike vor Kurzem durch eine Pentobarbital-Dosis gerettet worden war.
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