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Cunard verliert „Queen Anne“: Ab 2029 fährt eine Queen weniger auf den Weltmeeren

Die britische Luxusreederei Cunard wird ihr jüngstes Schiff abgeben. Es wechselt die Marke und gibt den royalen Namen ab - damit ist das Königinnen-Quartett der Kreuzfahrt bald nur noch ein Trio.

Cunard verliert „Queen Anne“: Ab 2029 fährt eine Queen weniger auf den Weltmeeren

Die britische Reederei Cunard wird 2029 ihr größtes Schiffssegment aus dem Dienst nehmen, indem sie die „Queen Anne“ an P&O Cruises abträgt. Die „Queen Anne“ ist das neueste Schiff der Cunard Line, das vor allem für ihre Transatlantikreisen, insbesondere mit der „Queen Mary 2“, bekannt ist. Das Schiff, das bis zu 3.000 Passagiere aufnehmen kann, trägt den Namen Anne Stuart, einer britischen Monarchin, deren Herrschaft von 1702 bis 1714 war.

Nach der Übernahme durch P&O Cruises wird die „Queen Anne“ umfassend umgestaltet und einen neuen Namen erhalten. Carnival Corporation, zu dem sowohl Cunard als auch P&O Cruises gehören, behauptet, dass diese Änderung den Bedarf der Gäste besser befriedigen und die Identitäten beider Marken stärken soll. Die „Queen Anne“ soll bei P&O Cruises eine neue Schiffsklasse einführen und damit das Angebot erweitern.

Cunard soll nach dem Wechsel eine standardisiertere Flotte haben. Die Entscheidung, das größte und jüngste Schiff der Flotte zu entlassen, beeinträchtigt jedoch nicht die Position von Cunard oder ihre Vision für die Zukunft, so Carnival Corporation. Der US-amerikanische Konzern ist weltweit das führende Kreuzfahrtunternehmen, zu dem auch die deutsche Reederei Aida Cruises gehört.

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