Erschütterung und Zorn: Tod nach Zwangsräumung heizt Protest in Spanien weiter an
Das Schicksal einer 87-jährigen Spanierin, die von der Polizei aus ihrer Wohnung geholt wurde, hat Massenproteste und Neuwahlen ausgelöst. Ihr Tod wird die Fronten nun noch weiter verhärten.
Die Todestodes der 87-jährigen Maricarmen Abascal, nachdem sie aus ihrer 70-jährigen Wohnung in Madrid vertrieben worden war, hat Spanien mit Empörung und Trauer erschüttert. Demonstranten, die seit Tagen in einem Protestcamp auf dem zentralen Platz Puerta del Sol ausharren, erinnerten sich an die Frau mit einer Schweigeminute. Ihr Tod hat viele zur Märtyrerin gemacht.
Demonstrationen waren mit Kerzen und Blumen voll von Trauer und Klagemurmel. Der linke Ministerpräsident Pedro Sánchez reagierte, indem er Neuwahlen für den 29. November erklärte. Der Generalstreik, der die Inflation von dem 11. November lahmlegen sollte, warf die Gewerkschaften zu. Die Regierung reagierte widersprüchlich, während die rechtsgerichtete Opposition sie als Wahlkampfinstrument missachtete.
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