Drohnendetektion: Israelische Firma liefert Radar für deutsche Flughäfen
Die Deutsche Flugsicherung will hierzulande schrittweise alle 15 internationalen Flughäfen mit einem Drohnenradar ausrüsten. Die israelische Firma Magos Systems spielt dabei eine wichtige Rolle.
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat Drohnen im deutschen Luftraum überwachen können, aber nur auf den Flughafengeländen. Jetzt rüsten sie mit Radartechnik von der israelischen Firma Magos Systems aus, um auch unbefugte Drohnen in der An- und Abflugzone zu erkennen. Das System, das AR-300 genannt wird, kann Drohnen mit einem Durchmesser zwischen 24 und 140 Zentimetern dreidimensional orten.
Es deckt eine Reichweite von etwa 300 Metern ab. Die DFS plant, zunächst die größten acht internationalen Flughäfen auszustatten und hat bereits bei München, Frankfurt und Berlin begonnen. Die beiden größten Flughäfen in Nordrhein-Westfalen, Köln/Bonn und Düsseldorf haben die neue Detektionstechnik ebenfalls Ende September in Betrieb genommen.
Die DFS arbeitet mit Magos Systems zusammen, um ein integriertes Luftlagebild zu erstellen und Drohnen zu verfolgen, die nicht mit einem Transponder oder einer bestimmten Mindestgröße ausgestattet sind. Die DFS selbst ist nicht zuständig für die Reaktion auf eine unbefugte Drohne, sondern alarmiert nachdem Daten gesammelt wurden, die zuständige Polizeibehörde.
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