Gefährliche Kiew-Reise: Merz unterstützt Ukraine – und appelliert an Putin
Noch nie war ein Kanzler-Besuch in Kiew so gefährlich. Immer wieder heulen die Sirenen. Merz bringt eine klare Botschaft an die Ukrainer mit. Aber auch eine an Putin und gewisse Leute in Deutschland.
Bundeskanzler Friedrich Merz reist nach Kiew, um die Ukraine in ihrem Kampf gegen Russland zu unterstützen. Er hat einen Besuch in der Stadt gemacht, um die Solidarität der Deutschen mit den Ukrainern zu zeigen und Druck auf Putin auszuüben. Merz hat eindringlich an den russischen Präsidenten appelliert: "Herr Putin, hören Sie diesen sinnlosen Krieg auf!" Er sei bereit zu Gesprächen, aber die barbarischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung der Ukraine müssen aufhören.
Russland hat seinen Luftangriffen auf Kiew und die gesamte Ukraine während Merzs Besuch verstärkt. Drohnenangriffe forderten mindestens zwei Menschen und lösten fünf Mal Drohnenalarme in der Hauptstadt aus. Der deutsche Kanzler war während seines Besuchs nur fünf Kilometer von den Geschehnissen entfernt in der deutschen Botschaft in Sicherheit.
Während seiner Reise stellte Merz konkrete Hilfsangebote auf. Dazu gehören die Auslieferung Tausender Abfangdrohnen, um russische Kampfdrohnen zu bekämpfen, und die Produktion weitreichender Waffen zum Angriff auf Nachschublinien hinter der Front. Deutschland ist der größte Unterstützer der Ukraine in ihrem seit mehr als vier Jahren andauernden Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg.
Selenskyj hat Deutschland "konsequente Führungsstärke" zugesprochen, und die vier Unternehmensabkommen, die während Merzs Besuch unterzeichnet wurden, sind im Wert von 6,5 Milliarden Euro. Der deutsche Kanzler hat auch 350 Millionen Euro für die Reparatur und den Wiederaufbau zerstörter Kraftwerke angekündigt.
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