AfD: Hessens Ministerpräsident entfacht neue Brandmauer-Debatte
Die AfD ist in Umfragen so stark wie noch nie. Hessens Regierungschef Rhein plädiert nun für einen anderen Umgang mit der Partei und stößt damit auch in der CDU auf Kritik.
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Debatte über den Umgang mit der Alternative für Deutschland (AfD) ausgelöst. Er spricht sich dafür aus, AfD-Kandidaten als Vorsitzende von Bundestagsausschüssen zu wählen, und lehnt ein möglicher AfD-Verbot ab. Scharfe Kritik kommt von früheren CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz und SPD-Abgeordnetem Ralf Stegner, der die Normalisierung der AfD verurteilt.
Rhein begründet seinen Ansatz mit dem Wählerwillen, wonach die AfD bereits gewählt wurde und so behandelt werden sollte. Er nennt Hessen und andere Länder, in denen die AfD Ausschussvorsitze übernehmen könnte. Polenz hingegen betont, dass das Wahlergebnis keinen Grund für die Wahl von AfD-Kandidaten darstellt.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.