Präsidentenwahl: Bolsonaro-Sohn fordert Brasiliens Präsidenten Lula heraus
Lula will weiterregieren, Flávio Bolsonaro das Erbe seines Vaters antreten. Vor der Wahl am Sonntag prägen mehrere Konflikte das riesige Land: Es geht um Sicherheit, Korruption und Souveränität.
Die Präsidentschaftswahl in Brasilien hat sich als Schlachtfeld zwischen dem Sohn des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro und dem aktuellen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva herausgestaltet. Flávio Bolsonaro, als Kandidat der rechten Liberalen Partei, trägt den Mantel seines Vaters und steht für eine härtere Haltung gegen Kriminalität und staatliche Leistungen.
Lula, als Kandidat der linken Arbeiterpartei, setzt sich für die Fortsetzung seiner Regierungspolitik mit Sozialprogrammen und öffentlichen Investitionen ein. Beide Kandidaten leiten, obwohl keiner die absolute Mehrheit erreichen wird, eine engagierte Runde. Weitere Kandidaten sind ebenfalls im Rennen, aber weit hinter den beiden Vorreitern zurück.
Die Wahl wird hauptsächlich durch die angespannte Sicherheitslage geprägt, die durch häufige Überfälle, Drogenbanden und geschlechtsspezifische Gewalt gekennzeichnet ist. Die Korruption und der Streit um den früheren Banco Master Eigentümer Daniel Vorcaro sind ebenfalls wichtige Themen. Das Verhältnis zwischen Brasilien und den USA ist ebenfalls in den Diskussionen zum Thema, da der US-Präsident Donald Trump Jair Bolsonaro unmittelbar unterstützt und politischen Druck ausgeübt hat.
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