Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Wall Street schließt kaum verändert – Ölpreis steigt
Die Ölpreise steigen, auch US-Anleiherenditen erreichen den höchsten Stand seit 2002. Die Hoffnung auf einen Zinsschritt weniger in diesem Jahr stimmt Anleger dennoch zuversichtlich.
Die US-Börsen schlossen am Donnerstag am meisten unverändert ab, wobei die wichtigsten Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq nur geringfügige Schwankungen aufwiesen. Dies war teilweise auf den Rückgang der Renditen auf dem Anleihenmarkt zurückzuführen, was zuvor Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit der hohen Staatsverschuldung geweckt hatte.
Allerdings hat der Anstieg der Inflationsdaten von der US-Behörde für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) im August ein erfrischendes Element in die Börse einbringt. Der Wert von 3,4 Prozent war niedriger als von Analysten erwartet, blieb aber immer noch hoch. Diese Daten lassen zu hoffen, dass die US-Federal Reserve möglicherweise auf eine weitere Zinserhöhung im Oktober verzichten könnte.
Ein weiterer Faktor, der die Wall Street beruhigte, war die überraschende Ankündigung des Speicherchipherstellers Micron. Nach dem Börsenschluss am Mittwoch in New York hatte das Unternehmen hohe Ziele für das laufende Geschäftsquartal verkündet. Trotzdem kam die Wertentwicklung der Aktien nach Handelsstart am Donnerstag auf ein Minus von etwa drei Prozent.
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