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Leistungsfähigkeit: Warum Firmen ihre Mitarbeiter ausschlafen lassen sollten

Die innere Uhr wirkt sich maßgeblich auf die Produktivität aus. Trotzdem arbeiten viele gegen ihren eigenen Rhythmus. Wie lässt sich das verhindern?

Leistungsfähigkeit: Warum Firmen ihre Mitarbeiter ausschlafen lassen sollten

In der deutschen Arbeitswelt gibt es keine gesetzlich vorgegebene Kernarbeitszeit, aber viele Büros arbeiten stillschweigend zwischen neun und siebzehn Uhr, was oft gegen den eigenen biologischen Rhythmus verstößt. Jeder hat eine innere Uhr, die unseren Schlaf-Wach-Rhythmus, unsere Stimmung, unseren Stoffwechsel und unsere Leistungsfähigkeit bestimmt.

Allerdings wird diese natürliche Uhr oft ignoriert, sowohl von den Mitarbeitenden als auch von der Gesellschaft und den Arbeitgebern. Wissenschaftliche Forschungen zeigen, dass eine Arbeitszeit, die dem Rhythmus der inneren Uhr entspricht, die Leistungsfähigkeit aller steigert. Früh- und Spätaufsteher, die als Lerchen und Eulen bezeichnet werden, haben unterschiedliche genetische, altersbezogene und lichtbezogene Faktoren, die deren Chronotyp bestimmen.

Die meisten Menschen liegen irgendwo dazwischen, genannt Tauben. Allerdings ist das gesellschaftliche Leben oft auf die frühen Chronotypen ausgerichtet, obwohl nur etwa 20 Prozent der Menschen Lerchen sind. Dies führt zu einem Problem namens Social Jetlag, wo der Körper auf eine andere Zeitzone arbeitet als die gesellschaftlichen Verpflichtungen.

Dies führt zu schlechterem Schlaf, gefährdet die Gesundheit und beeinträchtigt die Produktivität und Entscheidungsfähigkeit. Unternehmen, die auf starre Arbeitszeiten setzen, verlieren wertvolle Ressourcen und Innovationskraft, da Mitarbeiter gegen ihren biologischen Rhythmus arbeiten. Um bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen, sollten Unternehmen Chronotypen erfassen, Zeitfenster nutzen und Power Hours schützen.

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