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Aktien: Billionen-Lücke: Basiert die KI-Rally auf unstimmigen Schätzungen von Analysten?

Der Aktienmarkt befindet sich auf Rekordniveau, weil die Gewinnschätzungen steigen. Doch die Prognosen sind inkonsistent, zeigt die Berechnung eines Ökonomen.

Aktien: Billionen-Lücke: Basiert die KI-Rally auf unstimmigen Schätzungen von Analysten?

Eine aktuelle Untersuchung von Apollo Global Management zeigt, dass die Börsenrally aufgrund ungenauer Schätzungen von Analysten basiert. Die Gewinnschätzungen von US-Konzernen aus dem Technologiesektor gehen davon aus, dass Gewinne stark steigen werden. Kritiker weisen jedoch auf die hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) hin und warnen vor möglicherweise unrentablen Ausgaben.

Torsten Slok, Ökonom des Vermögensverwalters Apollo Global Management, stellt fest, dass die Analystenprognosen nicht konsistent sind. In einem Beitrag erläutert Slok, dass die Prognosen für den operativen Cashflow in der Technologiesektor des US-Index S&P 500 in Schätzungen von über einer Verdopplung gehen. Dies würde einen Betrag von 2,4 Billionen Dollar für 2028 prognostizieren.

In anderen Sektoren gibt es jedoch keinen solchen starken Anstieg. Slok erklärt, dass die Unterschiede in den Schätzungen auf die unabhängige Arbeit der Analysten zurückzuführen sind, die auf einzelne Unternehmen und Sektoren eingehen. Die große Lücke zwischen den für den Ausbau der KI-Infrastruktur erforderlichen Investitionen und den zukünftigen Umsätzen könnte die Auswirkungen der KI-Rally an der Börse erklären.

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