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Steuern: Wie Sie Ihre Erbschaft anzeigen müssen und wann Strafen drohen

Schon um die Frage, wann man eine Erbschaftsteuererklärung erstellen muss, gibt es viel Unsicherheit. Komplex kann es mit Immobilien werden. Diese zehn Fehler sollten Sie vermeiden.

Steuern: Wie Sie Ihre Erbschaft anzeigen müssen und wann Strafen drohen

Erbschaftsteuererklärung: Wer durch eine Erbschaft Vermögen erhält, muss den Erwerb innerhalb von drei Monaten nach Kenntnis der Erbschaft dem zuständigen Finanzamt angeben. Eine Erbschaftsteuererklärung wird nur angefordert, wenn der Finanzamt das Geld verdient hat. Für erbschaftlich erhaltene Grundstücke, Betriebsvermögen, Anteile an Kapitalgesellschaften oder Auslandsvermögen besteht eine Anzeigepflicht.

Bis zu welchem Finanzamt es geht: Das Finanzamt für die Erbschaft ist das, das den Verstorbenen zum letzten Mal wohnte. Es ist wichtig, dass der Erbe das Finanzamt sucht, dem der Finanzamtsbezirk zugeordnet ist, in dem er wohnt.

Falsche Angaben: Der Erbe sollte klare Angaben zu allen Werten treffen, die er geerbt hat, einschließlich Schulden und Kosten. Die Falsche Angabe von Vermögenswerten oder Haushaltsausgaben kann als versuchte Steuerhinterziehung gewertet werden.

Freibeträge nutzen: Ehe- und Lebenspartner haben einen Freibetrag von 500.000 Euro, Kinder 400.000 Euro und Enkelkinder 200.000 Euro. Erben können sachliche Steuerfreibeträge nutzen, die je nach Steuerklasse variieren. Bei nahe entfernten Bekannten und Freunden beträgt der Freibetrag 20.000 Euro.

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