Billiger tanken: Was man zum Start des neuen Tankrabatts wissen muss
Der Rabatt ist neu, die Fragen die gleichen: Wann und wie bekommen Autofahrer am Donnerstag möglichst billigen Sprit. Und warum ist das so?
Millionen Autofahrer erwarten den Donnerstag, an dem der neue Tankrabatt den Sprit billiger machen wird. Der Rabatt beträgt 16,7 Cent pro Liter. Leider ist es nicht so einfach, an günstigen Benzin oder Diesel zu gelangen. Der Rabatt beginnt nach Mitternacht am Donnerstag und erstreckt sich über drei Monate, aber er greift nicht direkt an der Zapfsäule.
Stattdessen gilt er für den Sprit, der nach Mitternacht ausgeliefert wird, da der niedrigere Preis auch bedeutet, dass weniger Mehrwertsteuer erhoben wird. Tankstellen sind nicht verpflichtet, den Rabatt auf den Verkaufspreis weiterzugeben und selbst um Mitternacht haben die meisten noch keinen Rabatt-Kraftstoff zur Verfügung. Früher ins Tankstellen gehen, löst nicht unbedingt den Rabatt aus und tatsächlich können die Spritpreise bis zum Mittag nicht steigen.
Am besten ist also in den späten Vormittag zu tanken, um den niedrigsten Preis des Tages zu finden. Aufgrund der hohen Nachfrage am Donnerstag können aber langsame Fahrzeuge zu Schlangen führen. Trotzdem hat sich gezeigt, dass die Preise am Mittag aufgrund der großen Nachfrage erheblich steigen. Es ist nicht unbedingt ratsam, die Tanksung auf den Donnerstag zu verschieben, da dies nicht garantiert, dass die Preise gesenkt werden.
Der Preisvergleich zwischen Tankstellen lohnt sich grundsätzlich, insbesondere in größeren Städten, wo die Unterschiede in den Centbereich gehen können. Allerdings kann die Weitergabe des Rabatts schwierig messbar sein, da der Spritpreis durch externe Einflüsse stark schwankt. Eine Rückkehr zu Preisen wie vor dem Krieg ist allerdings nicht zu erwarten, da der aktuelle Preis 2,28 Euro für eine Liter E10 und 2,43 Euro für Diesel beträgt, was einen deutlichen Abstand zu den geplanten Rabattpreisen darstellt.
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