Stauprognose: Feiertag und Ferien: Volle Autobahnen vor allem an einem Tag
Der Tag der Deutschen Einheit steht bevor, ein langes Wochenende gibt es dadurch aber nicht. Das kann auf den Autobahnen vor allem an einem Tag für mehr Verkehr sorgen. Und auch Herbstferien starten.
Auf dem kommenden Wochenende (2. bis 4. Oktober) sollte man auf die Autobahnen achten, da sie vor allem am Freitag des Tag der Deutschen Einheit, Samstag, sehr voll sein werden. Der Auto Club Europa (ACE) prognostiziert eine noch höhere Verkehrszahl und zahlreiche Staus bundesweit. Viele Wochenendeinkäufe werden auf den Freitag verlegt, was Auswirkungen auf die Autobahnen um die Ballungszentren hat.
Darüber hinaus gibt es viele Berufspendler, die ihren Abend frühzeitig beginnen möchten und Auffälligkeiten bei Reisenden auf dem Weg zur Urlaubsreise hervorrufen. In Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland beginnen die Herbstferien, was den Reiseverkehr weiter verkompliziert. Trotz des kurzen Wochenendes ist die Gefahr von Staus besonders am Freitag hoch.
Die Situation wird erst in den Abendstunden besser. Am Samstag ist der Einkaufsverkehr weg, aber viele fahren weiter - insbesondere in den Alpenraum und an die Küsten von Nord- und Ostsee. Auf dem untergeordneten Straßennetz rund um Naherholungsgebiete wird auch Ausflugsverkehr erwartet, besonders bei schönem Wetter. Am Sonntag wird es ebenfalls viele Ausflüger geben, was auch die Fernstraßen belastet.
In München endet am Wochenende das Oktoberfest, was die Verkehrssituation noch einmal beeinträchtigen wird. Das Cannstatter Wasen in Stuttgart ist ein weiteres großes Volksfest in Süddeutschland, das regional wieder Verkehr verursacht. Es soll sich jedoch nicht wie im Sommer beschleunigen. Trotzdem gibt es während des Wochenendes auf den Autobahnen noch Bautätigkeiten, insgesamt gibt es laut ADAC 1.060 Baustellen, die den Verkehrsfluss erschweren.
Auch geplante Vollsperrungen auf der A1, A29, A36 und A40 führen zu Verzögerungen. Beide Verkehrsclubs rechnen mit einem erhöhten Verkehr und Staus in den Ballungsräumen bundesweit, besonders an den Strecken zu und von den deutschen Küsten sowie auf folgenden Autobahnen: A1, A29, A36, A40, A1 (Westautobahn), A9 (Pyhrnautobahn), A10 (Tauernautobahn), A11 (Karawankenautobahn), A12 (Inntalautobahn), A13 (Brennerautobahn), A14 (Rheintalautobahn), B179 (Fernpass) und B197 (Arlberg Bundesstraße).
Auch im benachbarten Ausland ist der Verkehr wieder lebhaft, insbesondere in Österreich und der Schweiz auf den Transitrouten. In Österreich sind die A1, A9, A10, A11, A12 und A13 staugefährdet, sowie in der Schweiz die A1, A2, A3 und A13.
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