Mobilität: Strom statt Benzin – wie viel spart ein E-Auto beim Tanken ein?
Durch den Iran-Krieg sind die Spritpreise nach wie vor auf Höchstniveau. Wie viel lässt sich durch Laden statt Tanken einsparen? Der Handelsblatt-Rechner zeigt es.
Die Kosten für Benzin steigen stetig, hauptsächlich aufgrund des Irankriegs und der Blockade der Straße von Hormus, was das Tanken mit Benzin für Autofahrer aufs Neue interessant macht. Im Vergleich dazu könnten sie mit einem Elektroauto zusätzlich zur Rettung von bis zu 1.000 Euro pro Jahr sparen.
Um diesen Einsparungen gerecht zu werden, muss man die Anzahl der gefahrenen Kilometer, den Verbrauch des Verbrenners gegenüber dem E-Auto ermitteln und Strom- und Spritpreise für ein Jahr als Basis einsetzen. Ein Tesla Model Y verbraucht etwa 16 kWh pro 100 Kilometer, der Mercedes CLA Coupé etwa 13 kWh und das Volvo ES90 Single Motor Extended Range Ultra rund 20 kWh.
Im Durchschnitt fährt ein Deutscher im Jahr rund 14.000 Kilometer, wobei die meisten Fahrzeuge von Benzin angetrieben werden. Allerdings variieren die Kostenersparnis deutlich je nach Antrieb. Sowohl Strom als auch Dieselpreissteigerungen sind auf die weltweiten Krisen und Kriege der letzten Jahre zurückzuführen. Die Preissteigerungen bei Öl und Gas sind teilweise um mehr als 65 Prozent gestiegen.
Der Boom bei Elektroautos wird auch durch die Reichweite, verbesserte Ladeinfrastruktur und ein breiteres Modellangebot weiter angeheizt. Neue E-Autos werden seit einem Jahr häufiger zugelassen als Verbrenner und in den letzten Tagen waren sie sogar die Mehrheit. Förderprogramme und staatliche Prämien sorgen zusätzlich für einen Anstieg der Verkäufe.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.