Geldanlage: Verlieren Aktien wirklich immer, wenn die Renditen von Anleihen steigen?
US-Staatsanleihen bieten historisch hohe Erträge. Eine Analyse der Daten zeigt: Am Aktienmarkt könnte das eine Einstiegschance sein – entgegen der Sorge vieler Anleger.
Die Frage geht auf, ob Aktien sich immer verlieren, wenn die Renditen von Anleihen steigen. Die Antwort lautet nein, da die Reaktion der Aktienmärkte von weiteren Faktoren abhängt. In den vergangenen 60 Jahren haben die drei US-Aktienleitindizes unterschiedlich auf hohe Anleiherenditen reagiert, und es war nicht immer eindeutig, wie sich die Aktien entwickelt hatten.
Die erste Lehre lautet, dass die Reaktion der Aktienmärkte von weiteren Marktumständen beeinflusst wird. Es ist wichtig, den Grund für die steigenden Renditen zu verstehen, sei es aufgrund einer schwachen Nachfrage oder einer starken Konjunktur. Die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und die Zusammensetzung der Portfolios der Marktteilnehmer können ebenfalls die Aktienmärkte beeinflussen.
Die zweite Lehre ist, dass sich der Markt auf hohe Renditen einstellen kann. In den meisten Fällen gehen die Aktienmärkte entsprechend der Entwicklungen der Anleihen ein, besonders deutlich ist dies bei den 30-jährigen US-Staatsanleihen. Die Aktienmärkte haben sich normalerweise innerhalb von sechs Monaten positiv entwickelt nachdem die Renditen der Anleihen die Vier-Prozent-Marke überschritten hatten.
Die dritte Lehre ist, dass ein schneller Anstieg von Anleiherenditen gefährlicher ist als eine hohe Rendite allein. Wenn die Renditen plötzlich steigen, können die Aktienmärkte Probleme haben, sich schnell an das neue Niveau anzupassen, was zu Kursstürzen führen kann. Es ist jedoch wichtig, die Ursache für die steigenden Renditen zu verstehen. Wenn der Anstieg auf kurzfristige Entwicklungen, wie höhere Ölpreise, zurückzuführen ist, recovery der Aktienmärkte oft rascher.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.
This story
This is one outlet's version. Read the fullest account.