Führung und KI: „So einen Abbau hat es in der deutschen Wirtschaft noch nie gegeben“: Das Ende des Managers als Massenberuf
Überall im Land bauen Unternehmen historisch gewachsene Strukturen ab. Das trifft zunehmend gut bezahlte Führungskräfte. Experten warnen: „Das eigentliche Erdbeben kommt erst.“
In der deutschen Wirtschaft findet kürzlich ein massiver Abbau von Managementpositionen statt. Unternehmen wie Volkswagen, Deutsche Bahn, BMW und Bayer streichen Tausende von Führungsstellen, um Hierarchien zu vereinfachen und Kosten zu senken. Dieser Umbau begann nicht wegen der Künstlichen Intelligenz (KI), aber KI beschleunigt die Entwicklung.
Führungskräfte werden künftig vor allem benötigt, um den Einsatz von KI im Unternehmen zu steuern und umzusetzen. Besonders das mittlere Management könnte eine zentrale Rolle spielen. Wie Führungskräfte mit Jobverlust und beruflichen Rückschlägen umgehen können, erklärt die Psychologin Christine Altstötter-Gleich in einem exklusiven Interview.
Der 3. September wird in die Geschichte von Volkswagen eingehen, als der Aufsichtsrat des Autobauers dem Sanierungsplan des Vorstands nur knapp widerstand. Volkswagen plant, bis zum Ende des Jahrzehnts über 5500 Führungsstellen im gesamten Konzern abzubauen. Dies entspricht fast einem Viertel seiner derzeitigen 21.500 Manager. Deutsche Bahn plant, 30% der Arbeitsplätze in der Konzernleitung zu streichen, was mehr als 1000 Mitarbeiter betrifft.
BMW will Personal im indirekten Bereich abbauen, hauptsächlich in der Konzernzentrale und im Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ). Bayer hat bereits 14.000 Stellen weltweit abgebaut. Die KI wird die Organisationsstrukturen der deutschen Unternehmen in einem historischen Ausmaß verändern. Eine Expertin sagt, dass die eigentliche Bedrohung für das mittlere Management die technologische Revolution mit der KI ist.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.