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Deutsche Gründerbranche: KI-Boom und Rüstung bringen Rekord bei Milliarden-Start-ups

Der Boom um Künstliche Intelligenz und Rüstung treibt die Zahl der Milliarden-Start-ups in Deutschland auf einen Höchststand. Doch viele zieht es zum Börsengang ins Ausland. Ein Ziel liegt vorn.

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Deutsche Gründerbranche: KI-Boom und Rüstung bringen Rekord bei Milliarden-Start-ups

Die deutsche Gründerbranche verzeichnet trotz wirtschaftlicher Schwäche einen Aufschwung bei Milliarden-Start-ups, geschulft durch den KI-Boom und Rüstungsmittel. In Q3 2026 wurden bereits etwa acht Milliarden Euro in Start-ups investiert, verglichen mit etwa 7,5 Milliarden Euro im Vorjahr, wie der Deutsche Startup Monitor feststellt.

Im Bericht, der heute in Berlin veröffentlicht wird, entstanden bis Ende September zehn neue Start-ups mit einer Bewertung von mindestens einer Milliarde Euro - ein Rekord. Der Startup-Verband meldet insgesamt 39 Unicorns, darunter Tech-Giganten wie Trade Republic, N26 und Personio, sowie neu hinzugekommene Unternehmen wie Osapiens, Neura Robotics und Stark Defense.

Deutsche Gründer profitieren von steigenden Investitionen in Rüstungsunternehmen wie Quantum Systems und Helsing. Künstliche Intelligenz ist für 53 Prozent der befragten Start-ups zentral, was die Gründungsbedingungen erleichtert. Dennoch leiden die Gründerbranche an einer Konzentration von Kapital an der Spitze und einer geringeren Zahl von Finanzierungsrunden im Vergleich zu 2021.

89 Prozent der Gründer fordern mehr Wagniskapital aus Deutschland und Europa. Ein Großteil der Start-ups (62 Prozent) plant den Börsengang in den USA, nur 27 Prozent bevorzugen Deutschland. Die Bundesregierung muss die Start-up-Strategie umsetzen, fordert Verena Pausder, Vorstandschefin des Startup-Verbands, und vereinfachen Sie Gründungen in der EU mit der neuen Rechtsform EU Inc. Die Bundesregierung sieht potenzielle Stärken in der Zusammenarbeit mit Hochschulen, wo jedes zweite Start-up (51 Prozent) Unterstützung erhält und 59 Prozent aus neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen hervorgeht.

Allerdings verlangt Fachkräftemangel nach mehr Personal, bei dem nur 15 Prozent der Gründer große Bedenken haben.

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