Der Fall Sunrise lässt aufhorchen: Erfasst die KI-Entlassungswelle die Grosskonzerne?
Der Telekomkonzern macht tiefe Einschnitte. Experten befürchten, dass dieses Beispiel Schule mache, gerade bei Banken und Versicherungen.
Der Telekomkonzern Sunrise stellt tiefgreifende Einschnitte vor und setzt zunehmend auf KI, um effizienter zu werden. Anfangs Jahr 2023 entgingen 147 Stellen, während diese Woche weitere 450 Arbeitsplätze gefährdet sind. Die Firma prüft eine «umfassende Neuausrichtung des Betriebsmodells» und versucht, durch KI Kosten zu senken.
Medienvertreter berichten von Resignation und Verärgerung, da Massive Stellenabbau als Vorgang zu halten ist, der den Vorsitzenden seinen Bonus sichert. Sunrise bestreitet, dass die Entscheidungen von Eigeninteressen der Geschäftsleitung beeinflusst wurden. Experten befürchten, dass dieses Beispiel auch für Banken und Versicherungen von Bedeutung sein könnte.
Der CEO Sunrise steht unter großem Erfolgsdruck, wobei Schulden und Managementanreize eine wichtige Rolle spielen. Wirtschaftsexperten sehen eine breite Anwendung von KI in anderen Branchen wie Banken, Versicherungen und Consulting voraus. Die Effizienzgewinne, die KI bieten, könnten jedoch auch zu massiven Restrukturierungen und Stellenabbau führen, insbesondere in stagnierenden Branchen.
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