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Abfindung: Wie Sie das Maximum aus Ihrem Jobverlust rausholen

Wer vorschnell eine vermeintlich hohe Abfindung annimmt, dem kann viel Geld entgehen. Denn gerade Führungskräfte haben oft deutlich lukrativere Optionen.

Abfindung: Wie Sie das Maximum aus Ihrem Jobverlust rausholen

In Deutschland, viele Unternehmen beseitigen derzeit massenhaft Mitarbeiter. Teilweise bieten sie dafür sechsstellige Abfindungen. Diese Geldbeträge scheinen verlockend, allerdings kann eine vorschnelle Unterzeichnung kostbare Vermögenswerte kosten. Stefan Abeln und André Kasten, zwei Berliner Arbeitsrechtsanwälte, haben zahlreiche Trennungsverhandlungen begleitet.

Sie sind sich sicher, mit welchen Taktiken Unternehmen ihre Mitarbeiter beirren. Häufig werden Druck, Zeitdruck und verdeckte Drohungen eingesetzt. Unternehmensführung sollte sich nicht von solchen Taktiken beeinflussen, und sollte ein Angebot annehmen, wenn es trotz hohen Betrags gibt. Abbindungen sind steuerpflichtig, und die Steuerlast reduziert nicht immer die Höhe der Summe.

Sie muss auch die Vermögenswerte wie Aktienoptionen, Boni und Pensionsleistungen berücksichtigen, die bei einer Entlassung verloren gehen können. Christoph Abeln und André Kasten empfehlen eine mehrstufige Übergangsvergütung, die nach Ansicht der beiden Anwälte immer lukrativer ist als eine Einmalzahlung. Zunächst wird das volle Gehalt bis zum Vertragsende weitergegeben, gefolgt von einer Übergangsphase, die sechs bis 18 Monate dauert.

Diese Phase ist auch mit der Fortsetzung von Boni, Dienstwagen und anderen Leistungen verbunden. Durch eine solche Vertragsgestaltung entstehen steuerliche Vorteile und keine Versorgungslücken.

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