Wall Street: Zinssorgen und steigender Ölpreis bremsen US-Börsen
Inflationsrisiken, Unsicherheiten bei den Ölpreisen und US-Staatsfinanzen machen der Wall Street zu schaffen. Anleger schauen auf das Treffen von Trump und Xi.
Am Donnerstag enthielt sich die US-Börse, nach einem verlustreichen Vortag, größerer Kurssprünge, da der Ölpreis weiter in die Höhe schnellt und Anleger zwischen einer möglichen Beilegung des Konflikts zwischen USA und Iran sowie einer anhaltend schwierigen Versorgungslage zögern. Der Dow Jones Industrials lag mit 51.290 Punkten um 0,4 Prozent unter dem Vorjahr, der S&P 500 blieb bei 7699 Zählern gleich und die Technologiebörse Nasdaq steckte bei 26.889 Punkten.
Hochpreisiges Rohöl, insbesondere Brent-Öl, hat die Anlageumstrukturierung erschwert. Der Brent-Preis stieg um 3,7 Prozent auf 107 Dollar pro Barrel. Experten interpretieren den Anstieg als Folge von Spannungen im Nahen Osten, insbesondere durch die Blockade der Hormusstraße, die für den Öltransport von entscheidender Bedeutung ist.
Die Unsicherheit im Hinblick auf eine mögliche Zinserhöhung und die zunehmende Inflation rufen Bedenken hervor. Trotzdem ist der Rendite von langfristigen US-Staatsanleihen gestiegen, was darauf hinweist, dass die Investoren trotz der Unsicherheit langfristig in die Staatsverschuldung glauben.
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