Gemeinschaftswährung: EZB: Neue Euro-Banknoten ab Anfang der 2030er Jahre
Wie sollen die Euro-Scheine künftig aussehen? Millionen Menschen haben sich an einer Umfrage der Europäischen Zentralbank beteiligt. Bis sie die neuen Banknoten in Händen halten, dauert es aber noch.
Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt hat mitgeteilt, dass die Gestaltung neuer Euro-Banknoten voranschreitet und ab Anfang der 2030er Jahre schrittweise in Umlauf gebracht werden soll. Der EZB-Rat wird voraussichtlich Ende des aktuellen Jahres über die Gestaltung der Scheine entscheiden. Die Meinung von fast zehn Millionen Europäerinnen und Europäern, die an einer Online-Umfrage zum Design der künftigen Euro-Banknoten teilgenommen haben, wird dabei berücksichtigt.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde hob die Rolle der Beteiligung bei der Vorbereitung der nächsten Banknotenserie hervor.
Zu den Motiven für die neuen Banknoten wurden Überleben und Vielfalt der Natur in Europa, darunter der Adler und der Weißstorch, sowie berühmte europäische Persönlichkeiten wie Ludwig van Beethoven, Marie Curie und Leonardo da Vinci vorgeschlagen. Die Rückseiten der Scheine werden europäische Institutionen wie das Europäische Parlament und die Europäische Kommission zeigen.
Die neuen Euro-Scheine werden zusätzliche Sicherheitsmerkmale aufweisen, um Fälschungen zu erschweren. Zudem sollen die Umweltauswirkungen der Produktion reduziert und Banknoten für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen besser erkennbar sein. Die ersten Euro-Banknoten wurden am 1. Januar 2002 eingeführt.
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