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Dax aktuell: Dax schließt unverändert – Ölpreis zeitweise unter 100 Dollar

Nach wie vor hängt die Dax-Entwicklung weitgehend von den Ölpreisen ab. Anleger hatten zudem die Rede von Donald Trump vor der UN-Vollversammlung im Blick.

Dax aktuell: Dax schließt unverändert – Ölpreis zeitweise unter 100 Dollar

Am Dienstag konnten die Aktien des Dax nicht ihren positiven Start in die Woche fortsetzen, da sich der Marktentspannung zeigte. Der Dax schloss den Handel bei 25.579 Punkten ohne Veränderung auf. Ein Tag zuvor übertroffen er die Eröffnung mit 1,1 Prozent auf 25.575 Punkte. Bei den Ölpreisen ging der Brent-Preis für den wichtigen europäischen Rohöltyp kurz vor dem Beginn der UN-Generaldebatte in New York kurzzeitig unter die 100 Dollar.

Der US-Legierstoff WTI lag mit 92 Dollar noch unter dem Vortagesniveau. Damit flackerte der Ölpreis wieder. Der Grund für den Preisrückgang könnte die Aussicht von Iran auf eine Öffnung der Straße von Hormus sein, falls die USA ihre Blockade aufheben. Ein hochrangiger iranischer Vertreter teilte Reuters mit, dass die UN-Versammlung eine "goldene Gelegenheit" für die Wiederbelebung der Diplomatie darstellen würde.

Die USA hätten jedoch offiziell erklären müssen, dass sie den Iran-Konflikt diplomatisch lösen wollten, bevor sie einen Zeitplan für weitere Maßnahmen zustimmten. Präsident Donald Trump hatte angekündigt, eine "große Entscheidung" über weitere Angriffe auf den Iran zu treffen, und stellte die Abmachung mit Teheran einem möglichen Vorgehen gegen die Islamische Republik gegenüber.

Er fragte, ob ein Abkommen mit dem Iran es dem Land ermöglichen würde, sich neu zu erfinden und zu einer bedeutenderen Nation zu werden oder ob er es lieber zerstören wolle. Das bevorstehende Treffen zwischen Trump und China-Präsident Xi Jinping wurde in der UN-Generalversammlung einer besonderen Bedeutung beigemessen. Marktanalyst Jochen Stanzl von Consorsbank erwähnte, dass die starken Gewinne im KI-Sektor der UN-Treffen zusätzliche Bedeutung verliehen hätten.

Da die USA auf seltene Erden angewiesen sind und China keine konkurrierenden KI-Chips besitzt, sollten sich beide Seiten bemühen, das zerbrechliche Gleichgewicht zwischen den beiden Nationen zu bewahren. Neue US-Staatsanleihen im Volumen von 69 Milliarden Dollar und ein schlechtes Verbrauchsklima im Euroraum trugen am Markt zu einer angeschlageneren Marktstimmung bei, wie die EU-Kommission-Befragungen zeigen.

Beim Immobilientitel Vonovia ging es am Montag ab 1,2 Prozent nachdem die Linke-Top-Candidatin und Berlin-Wahlsiegerin Elif Eralp die Kombination von Wohnungsbeständen großer Immobilienkonzerne als rote Linie bezeichnet hatte und sie sie nicht umsetzen würde. Evonik stellte heute 3200 Stellen ab und bestätigte damit seine Umstrukturierungspläne.

Der Aktie des Chemiekonzerns ging es allerdings leicht positiv von 3,6 Prozent. Am Ende des Tages profitierte der Online-Versandhändler Zalando mit einem Plus von 4,1 Prozent.

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