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Autoland bald abgebrannt?: IG Metall mobilisiert rund 175.000 Auto-Beschäftigte

Die Sparpläne bei Autoherstellern und Zuliefern in Deutschland bringen Zehntausende Beschäftigte auf die Straße. „Überall brennt gerade die Hütte“, sagt die IG-Metall-Chefin. Was steckt dahinter?

Autoland bald abgebrannt?: IG Metall mobilisiert rund 175.000 Auto-Beschäftigte

Am Vorabend der Tarifverhandlungen in der Automobil- und Elektronikindustrie hat die IG Metall die Muskeln spielen lassen - mobilisierte rund 175.000 Autoarbeitskräfte an etwa 280 Orten in ganz Deutschland. Die Aktionen erstreckten sich nicht nur auf die deutschen Autostadtlandschaft von Wolfsburg, Stuttgart, Ingolstadt und München, sondern auch an weitere Standorte.

Die Gewerkschafter forderten vor allem einen Schutz vor Jobverlusten, möglichen Werkschließungen und längeren Arbeitszeiten. Der Aktionstag richtete sich gegen diese Themen, mit dem Motto „Zukunft statt Kahlschlag - Zusammenhalt ist unsere stärkste Marke“.

Die IG Metall-Chefin Christiane Benner richtete ihre Kritik an den Vorständen der großen Automobilhersteller. Sie beschuldigte sie, die Branche mit Vollgas gegen die Wand durchzudrücken und die Konsequenzen danach zurückzufahren. Benner forderte Unternehmensleiter zu Verantwortung für das Autoland in Deutschland, die Beschäftigten und Arbeitsplätze zu übernehmen.

Sie forderte auch eine unterstützende Rolle der Politik, beispielsweise durch Bedingungen für Investitionen, bezahlbare Energie und Förderungen für ein "Made in EU"-Konzept.

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