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Wahl in Berlin: „Stadt verändern“: Linke greift in Berlin nach der Macht

In Berlin steht nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus ein Regierungswechsel an. Die zwischenzeitlich schon totgesagte Linke jubelt, die CDU kann ihr nicht Paroli bieten. Das sind die Koalitionsoptionen.

Wahl in Berlin: „Stadt verändern“: Linke greift in Berlin nach der Macht

Die Linke hat die Berlin-Wahl überraschend klar für sich gewonnen und könnte nun mit der Regierung Bürgermeisterin werden. Die Partei erhält etwa 25 Prozent der Stimmen, wodurch sie doppelt so stark ist wie im Jahr 2023. Die CDU und SPD haben etwa 20 und 12 Prozent der Stimmen erhalten, was eine Koalition mit Grünen und SPD für ein linkes Bündnis bedeutet.

Die Grünen, mit rund 15 Prozent, fordern eine Rot-Grün-Rot-Koalition, während die AfD mit 14-16 Prozent nicht koalieren möchte. Die SPD, die in Berlin seit der Wiedervereinigung regiert hat, verlor erheblich an Unterstützung und hält nur 12 Prozent der Stimmen. Hauptthema der Wahl war Wohnen und Mieten, worauf Linke versprach, den Volksentscheid zur Enteignung großer Wohnungskonzerne umzusetzen und einen Mietendeckel für kommunale Wohnungen einzuführen.

Die Polarisierung zwischen Linke und CDU könnte dazu beigetragen haben, dass die Grünen nach den Hochrechnungen weniger gut abschneiden als bei der letzten Wahl. Die Regierungsbildung wird schwierig, aber Grüne und SPD sind die Königsmacher.

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