Abgeordnetenhauswahl: Linke will Berlin regieren – Streit um Enteignungen
In der Hauptstadt feiert die Linke mit Elif Eralp ihren Erfolg und hängt die CDU ab. Schnell geht es um Koalitionsoptionen – und das Dauerwahlkampfthema Mieten und Wohnen.
Die Linke hat bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus eine deutliche Mehrheit erzielt und könnte damit zum ersten Mal seit 2001 die Regierung Berlins stellvertretend spielen. Die Partei hat ein Ergebnis von 25,3 bis 25,4 Prozent erreicht, verglichen mit 12,2 Prozent im Jahr 2023. Die CDU und die SPD liegen auf den zweiten und dritten Platz, wobei die CDU 19,1 bis 19,4 Prozent und die SPD 11,8 bis 12,1 Prozent erhielt.
Die AfD erhöhte ihr Ergebnis erheblich und belegte den vierten Platz mit 15,4 bis 16,2 Prozent. Die Grünen schienen als potenzielle Partner für eine Dreierkoalition zwischen Linke, CDU und SPD zu sehen, wobei die Grünen 14,5 bis 15,1 Prozent erreichten. Die SPD war jedoch nach den Berechnungen durch keine Enteignungen von großem Wohnungsunternehmen oder die Einführung eines Mietendeckels in ihrer Programmplanung.
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