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Teurer Sprit: Neuer Tankrabatt ab Oktober – Kritik an Gießkannenlösung

Die Neuauflage des Tankrabatts soll Autofahrer kurzfristig entlasten, stößt aber auf Kritik. Verbraucherschützer und Sozialverbände fordern gezieltere Maßnahmen für Haushalte mit geringem Einkommen.

Teurer Sprit: Neuer Tankrabatt ab Oktober – Kritik an Gießkannenlösung

Nach einem Entlastungspaket gegen hohe Benzinpreise ist nun ein Tankrabatt ab Oktober vorgesehen. Diese Maßnahme soll durch eine Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14 Cent pro Liter finanziert werden, was sich zusammen mit der Umsatzsteuer als 17 Cent pro Liter Entlastung ergibt. Bereitgestellt werden dafür rund 2,5 Milliarden Euro.

Ab Januar 2027 soll auch ein Spritpreisdeckel eingeführt werden, allerdings als Krisenmaßnahme und nicht dauerhaft. Der Tankrabatt ist jedoch angeblich nicht zielgenau und hilft nur kurzzeitig, wie Verbrauchervertreter und Sozialverbände mit Kritik reagieren. So schreibt Verbraucherzentrale-Bundesverband Ramona Pop den Tankrabatt als teuer und kurzsichtig ein, während Sozialverband SoVD ihn als nicht richtige Lösung ansieht.

Greenpeace nennt den Tankrabatt einen "untauglichen Rabatt" und fordert stattdessen eine Verringerung der Abhängigkeit vom Öl. Die Grünen im Bundestag sehen den Tankrabatt als weiteres Geschenk für die Mineralölkonzerne und fordern stattdessen eine Übergewinnsteuer. Die FDP hingegen betrachtet den Deckel als planwirtschaftliches Instrument, um die Preissituation zu verbessern.

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