Koordinierte Attacke: Zahlreiche Tote bei Anschlag mit Autobombe in Pakistan
Ein Anschlag mit einer Autobombe trifft eine Polizeizentrale im Nordwesten Pakistans. Die Detonation beschädigt auch eine Moschee. Mehrere Angreifer sollen involviert gewesen sein.
Eine koordinierte Anschlagexplosion in Pakistan hat zu zahlreichen TodesOpfern geführt. Mindestens 20 Personen, hauptsächlich Polizisten, sind bei dem Angriff in der Stadt Kohat im Nordwesten des Landes ums Leben gekommen. Zehn oder mehr Angreifer starben ebenfalls bei der Tat, gemeldet von Polizeikreisen. Während des Freitagsgebetes ramme ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug zunächst ein Tor und explodierte danach.
Darüber hinaus wurde eine Moschee auf dem Gelände von der Wucht der Explosion beschädigt. Fernsehaufnahmen zeigten Menschen, die in Panik vom Anschlagsort flohen, und zahlreiche tot Gefallene. Mehr als 70 Menschen erlitten Verletzungen. Social Media-Videos, deren Authentizität überprüft wurden, zeigten eine schwer beschädigte Häuserfront und Menschen, die Trümmer wegzuziehen hatten.
Beide extremistische Gruppen, IS und die pakistanischen Taliban, sind in der Region tätig. Bis Anfang August wurden im Nachbarland Afghanistan bei einem Selbstmordanschlag 14 Menschen getötet, ebenfalls in der Nähe einer Polizeiwache. Noch in den Vorjahren ereigneten sich Anschläge gegen Polizisten in Khyber Pakhtunkhwa. Pakistan beschuldigt die islamistischen Taliban-Regierung in Kabul, Terrorgruppen in diesem Grenzgebiet Unterschlupf zu gewähren, was Kabul zurückweist. Der Konflikt zwischen den Nachbarländern eskalierte bereits 2026 im Frühling.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.