Wall Street: US-Börsen schließen nach Fed-Zinserhöhung im Minus
Die US-Notenbank hat die Zinsen um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Einzelne Börsenindizes reagieren negativ. Bei den Anleiherenditen deutet sich dagegen etwas Entspannung an.
Die US-Börsen haben auf die Zinserhöhung der Federal Reserve am 5. Juni negativ reagiert. Die Notenbank hat den Leitzins erstmals seit etwa drei Jahren um einen Viertelprozentpunkt auf 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben. Dieser Anstieg wurde von Analysten vorhergesagt. Die Märkte reagierten zunächst zögerlich, doch nach der Pressekonferenz des Fed-Präsidenten Kevin Warsh fanden die großen Börsenindizes im Minus.
Der Dow Jones verlor 1,2 Prozent auf 51.462 Punkte, während der S&P 500 0,4 Prozent auf 7552 Punkte abfiel. Der Nasdaq Composite blieb kaum unverändert bei 25.978 Punkten.
Die Hauptursache für diese Zinserhöhung ist die hohe Inflation, die im August bei 3,4 Prozent geblieben ist. Auch die Kerninflation, die für die Federal Reserve besonders relevant ist, bleibt auf einem hohen Niveau mit 2,4 Prozent. Die Fed hat ein Doppelmandat und strebt neben stabilen Preisen auch Vollbeschäftigung an. Der Arbeitsmarkt zeigte sich im August robust mit einer Erhöhung der Stellenanzahl. Diese positive Entwicklung deutet ebenfalls auf eine Zinserhöhung hin.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.