Berlin-Wahl 2026: Schäbig statt sexy? Was Berlin im Wahlkampf bewegt
Meckern ist Volkssport in Berlin, aber auch positive Entwicklungen sind manchmal „Talk of the Town“. Von Wuchermieten bis Schul-Neubau: Darüber spricht die Hauptstadt vor der Wahl.
Die Wahl des Berliner Landtags, die am Sonntag stattfindet, ist von den Herausforderungen der Hauptstadt geprägt. Hören wir zuerst auf die Kritik: "Die Stadt blickt an sich hinunter, und was sie sieht, ist hässlich." Der Alltag ist rauchig und unglücklich und es mangelt an bezahlbaren Wohnungen. So geht es den SPD und der Linke, die sich gegen eine Steuer auf Packungen aussprechen und dafür, dass Müll kostenlos abgeholt wird.
Die Grünen setzen auf eine Verpackungssteuer, um weniger Abfall zu produzieren. Die CDU hingegen schlägt vor, Sozialhilfeempfänger sollen dafür sorgen, die Stadt zu putzen. Trotzdem fehlt dem öffentlichen Raum der Spaß. In den letzten Jahren haben sich die Preise für Lebensmittel erhöht, teilweise mehr als im Rest Deutschlands. Das hat bei vielen Bürgern das Sicherheitsgefühl beeinträchtigt und manche sprechen sich gegen eine Sozialistin als Regierenderin aus.
Eine bemerkenswerte Neuigkeit ist die Besserung der Lage beim Pannenflughafen BER. Er ist nun nicht nur im deutschen Ranking unter den besten kleinen Flughäfen, sondern auch in der Welt. Schulen werden gebaut und Hunde müssen nun ihren Kot rumklatschen, es wird einiges besser. Die Wohnungssuche ist jedoch immer noch eine große Herausforderung.
Die Preise sind zu hoch und es gibt nicht genug bezahlbare Wohnungen. Es wird über die Enteignung von Immobilienkonzernen diskutiert, um die Wohnungsnot zu lösen.
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