Iran-Krieg: Kein Treffen zur Straße von Hormus – was steckt dahinter?
Ein geplantes Treffen im Oman machte Hoffnung auf Bewegung im Konflikt um die Straße von Hormus. Doch der Termin platzt kurz vorher.
Die Straße von Hormus, ein enges Meerenge zwischen dem Iran und den Golfstaaten, ist seit Monaten ein zentraler Streitpunkt zwischen Iran und den USA. Das Treffen der Außenminister des Iran und Oman mit ihren Kollegen aus den Golfstaaten wurde zunächst geplant, steht aber derzeit aufgrund unterschiedlicher Positionen der Golfstaaten auf Eis.
Iran beansprucht die Kontrolle über die Meerenge als sein wichtigstes Druckmittel und verlangt die Beendigung der Seeblockade durch die USA, während die USA ihre Marine begleitet die Schifffahrt um die Straße von Hormus. Der Iran hat vor kurzem um eine Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs gerufen, doch Iranische Schiffe werden immer noch angegriffen und Saudi-Arabien hat eine Ölpipeline abgeschlossen, nachdem es in einen Drohnenangriff verwickelt war.
Die Absage des Treffens im Oman zeigt die angespannte Lage in der Nachbarschaft, in der auch Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate teilnehmen möchten, aber Boykotten erklärt haben.
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