Wall Street: Inflation spricht für Zinsanhebung, Ölpreis rückläufig
Die Inflationsdaten deuten auf eine Zinserhöhung in den USA hin. Im Dezember könnte die US-Notenbank erneut nachlegen. Außerdem: Der fallende Ölpreis stützt die US-Börsen.
Die Inflation in den USA deutet auf eine bevorstehende Zinsanstieg der Federal Reserve in der kommenden Woche hin. Die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Anhebung im Dezember liegt über 80 Prozent. Die Verbraucherpreise stiegen im August erwartungsgemäß. Der Knick liegt in der Kernrate, die ohne Lebensmittel und Energie 0,3 Prozent anstieg, gegenüber dem erwarteten 0,2 Prozent. Energiepreise könnten die Inflation im September weiter ankurbeln.
Die Wall Street bleibt trotzdem stabil und startet in den Tag erholt. Die Rückgang von Ölpreisen, speziell Brent auf etwa 104 US-Dollar, unterstützt die Märkte. Dies ist nach Protesten zwischen Iran und den Golfstaaten in Oman. Allerdings wird eine dauerhafte Entspannung angesichts der gefährdeten Schifffahrtswege nicht erwartet.
Unternehmen sind von den Energiekosten stark betroffen. Der Möbelhändler RH erwartet rund 50 Millionen US-Dollar an unerwarteten Mehrkosten aufgrund des Nahostkonflikts. Im Technologiesektor erzielt Oracle bessere Ergebnisse mit weniger Mittelabfluss als erwartet, während Adobe hinter seinen Erwartungen lag.
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