Mit Klausel aus Tarifvertrag: Arbeitnehmer drängen VW-Vorstand zu Gesprächen
Volkswagen steht vor einem tiefgreifenden Umbau - und viele Fragen sind noch offen. Das löst Unsicherheit und Zukunftsangst bei Beschäftigten aus. Nun wollen die Arbeitnehmer Klarheit schaffen.
Mit einem schärferen Sparprogramm im Blick, fordern die Arbeitnehmer der Volkswagen AG nun Gespräche mit dem Management. Dies entspricht einer Einigung im Einzugsrat, eine Klausel aus dem Futurstarifvertrag für das Jahr 2024 im Verlauf eines Gesprächs zur Überprüfung von Zusagen in Anspruch zu nehmen. Volkswagen erklärte nach der Einigung, bereit zu sein, Gespräche zu führen.
Die Gewerkschaft IG Metall hat die Durchführung dieses Gesprächs als Bedingung für die Einhaltung der vereinbarten Zusagen angegeben. IG Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger wies ein politisches Aufschieben oder das Herunterspielen von Verpflichtnissen zurück. IG Metall plant, dass diese Gespräche in diesem Jahr, also bis Ende des Jahres, stattfinden werden.
Die Gewerkschaft erwartet von Volkswagen, dass es seine Seite des Pakets nicht nachträglich zur Verfügung stellen wird. Die Gewerkschaftsleitung erwähnte, dass die Laufzeit des Tarifvertrages bis zum 31. Dezember 2030 reicht und dass dadurch die vereinbarte Beschäftigungssicherung nicht beeinträchtigt wird. Die Tarifverhandlungen mit erheblichen Kompromissen, einschließlich der Kürzung von Arbeitsplätzen und Zulagen, wurden 2024 erzielt.
Volkswagen hält nun an der Durchführung von Investitionen und der Entwicklung neuer Produkte für deutsche Standorte fest, aber die Arbeitnehmer sind skeptisch bezüglich der Einhaltung der Zusagen, die sie in der Vergangenheit gemacht haben.
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