Generationengerechtigkeit: Wie Deutschland wieder ein großartiges Land wird
Seit 27 Jahren lebe ich in Deutschland. Seitdem hat sich vieles verändert, eines aber nicht: der Umgang mit Migration. Die politische Mitte muss liefern – und sie kann das noch. Ein Essay.
Am 14. März 2003 hielt Bundeskanzler Gerhard Schröder seine historische Bundestagsrede, in der er die Agenda 2010 einführte und damit den Wandel in Richtung einer wirtschaftspolitischen Mitte-rechts-Ausrichtung einleitete. Die Agenda 2010 umfasste eine Reihe von Reformen, die als kurzfristige Interessen der älteren Generation zentriert waren.
Diese Politik, die von Schröder als die einzige Alternative präsentiert wurde, führte zu einer Homogenisierung der politischen Mitte und verminderte den Ambitionswettbewerb, der einst den Wohlstand sicherte. Trotz der Verschiebungen in der Wirtschaftspolitik, insbesondere durch die Agenda-Reformen unter Angela Merkel, bleibt die Frage der Generationengerechtigkeit ein zentrales Anliegen.
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