Kurzzeitvermietungen: Wohnungsnot in Europa: EU nimmt Ferienwohnungen ins Visier
Wechselnde Übernachtungsgäste statt Familien im Alltag – Kurzzeitvermietungen belasten vielerorts den Wohnungsmarkt. Was die EU-Kommission dagegen vorschlägt.
Viele europäische Städte sehen sich mit einem Wohnungsmarktkonflikt konfrontiert, der sowohl Touristen als auch Einheimische betrifft. Die Europäische Kommission möchte den Kommunen und Behörden einen rechtssicheren Rahmen bieten, um kurzfristige Mietvermietungen auf Plattformen wie Airbnb und Booking zu regulieren. EU-Kommissar für Energie und Wohnungswesen Dan Jørgensen erklärte in Brüssel, dass es in einer Wohnungskrise mittels eines gemeinsamen Rahmens zu handeln gilt.
Die EU kann jedoch keine europaweiten verbindlichen Regeln einführen und es liegt in der Zuständigkeit der Mitgliedstaaten, welche Maßnahmen ergriffen werden. Kritik wurde laut geäußert, dass der Gesetzentwurf keine Lösung für das Wohnungsproblem bieten werde, und dass er den europäischen Bauvorgaben entgegenstehe.
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