IT-Sicherheit: Berlin plant nach Hackerangriff Anlaufstelle für Bürger
Nach dem massiven Hackerangriff in Berlin sucht der Senat nach Lösungen, um verunsicherten Menschen zu helfen. Das ist geplant.
Am 14. August wurde der Hackerangriff auf Teile der Berliner Verwaltung bekannt, bei dem die Daten von mindestens 1,2 Millionen Personen gestohlen wurden. Die Hackergruppe Rhysida forderte 30 Bitcoin, umgerechnet auf rund zwei Millionen Euro, um das Land zu unterdrücken. Der Senat weigerte sich, und die Daten wurden nach Ablauf der Frist veröffentlicht.
Der Senatspräsident Kai Wegner (CDU) hat nach einer Senatssitzung angekündigt, dass der Senat eine Art Anlaufstelle für möglicherweise betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen plant. Florian Hauer, Digitalstaatssekretär, erklärte, dass es um Hilfe für Menschen geht, die glauben, dass Daten von ihnen gestohlen worden sein könnten.
Das zentrale Kontaktmedium sei zunächst ein E-Mail-Adresse, aber auch eine Telefon-Hotline ist denkbar. Das Ziel ist es, das umgehend anzubieten. Die Betroffenen sollten unter anderem allgemeine Hinweise bekommen, was sie tun könnten und worauf sie achten müssten. Außerdem sollten Kriterien angeboten werden, um festzustellen, ob sie betroffen sein könnten.
Eine externe Rechtsanwaltskanzlei und die Datenschutzbeauftragte des Landes unterstützen die Anlaufstelle bei der Identifizierung und Beratung der betroffenen Personen.
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