Nach der Landtagswahl: Wagenknecht-Partei als Königsmacherin?
Vor ein paar Tagen steckte das Bündnis Sahra Wagenknecht im Abwärtsstrudel. Nach dem Sprung in den Magdeburger Landtag hat die Partei nun plötzlich Macht. Was fängt sie damit an?
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sorgt die Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) für Aufsehen, da sie plötzlich eine Schlüsselrolle spielen könnte. Die Partei, die kurz vor dem Wahltag in einem Chaos steckte, gewann mit etwas mehr als fünf Prozent der Stimmen. Sahra Wagenknecht begrüßt den Comeback ihrer Partei und betont, dass sie das Leben der Menschen verbessern will.
Mit ihrer Teilnahme an der Regierung würde die AfD keine eigene absolute Mehrheit haben, aber auch keine Koalition aller anderen Parteien gegen AfD mehr möglich sein. Wagenknecht hat jedoch ausgeschlossen, mit der AfD in einer Brandmauer-Koalition zu kooperieren. Die BSW vertritt ein Modell eines "überparteilichen Ministerpräsidenten" mit wechselnden Mehrheiten, aber keine andere Partei hat Zustimmung für diese Lösung gegeben. Die AfD-Wahlsiegerin Ulrich Siegmund müsste diesen Amt aufgeben.
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