Landtagswahl: AfD siegt in Sachsen-Anhalt – Debakel für die CDU
Sachsen-Anhalt straft die CDU ab – und beschert der AfD einen Erdrutschsieg. Doch kann die im Land als rechtsextremistisch eingestufte Partei auch regieren?
Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit einem erheblichen Vorsprung gewonnen, allerdings ohne absolute Mehrheit. Die CDU kam mit Ministerpräsident Sven Schulze mit hohen Verlusten auf Platz zwei. Die Linke und die Grünen verloren ebenfalls Stimmen, während die FDP aufgrund der Fünf-Prozent-Hürde ihr bestes Ergebnis bei Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt erzielte.
Die Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) trat erstmals in den Landtag in Magdeburg ein. AfD verdoppelte ihre Stimmenanteil auf 43,8 Prozent, was der bisher besten Wert in den letzten zehn Jahren ist. Die CDU stürzte auf 17,2 Prozent, ihr schlechtestes Ergebnis bei Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Die AfD konnte ihren ersten Beitrag als staatlich einsetzbare Partei in Sachsen-Anhalt darstellen, doch es ist unklar, ob sie eine Koalition mit einzelnen Abgeordneten anderer Fraktionen für den Ministerpräsidenten Schulze erreichen kann.
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