Der Doom-Loop droht: Mit dem Zinsanstieg wächst die Gefahr von Pleiten – in diesen fünf Bereichen könnte eine Finanzkrise entstehen
Das Zinsniveau der Staatsanleihen ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Risiken lauern vor allem bei den wenig kontrollierten Schattenbanken.
Der Zinsanstieg verursacht eine Gefahr von Pleiten in verschiedenen Bereichen, insbesondere bei wenig kontrollierten Schattenbanken. Am 9. März 2023 versuchten Kunden der Silicon Valley Bank, 42 Milliarden Dollar abzuziehen. Am darauf folgenden Tag musste die Bank die Pleite verkünden. Weitere Institutionen wie Credit Suisse mussten sich folglich schließen.
In dieser Situation befinden sich die Finanzmärkte regelmässig in Stress, da Verbraucher sparen müssen, Unternehmen weniger neue Kapital beschaffen und Staaten den Gürtel enger schnallen müssen. Der Zinsanstieg hat auch weltweit Auswirkungen, wie etwa in Frankreich, wo die Renditen langfristiger Staatsanleihen einen rekordverdrehten Höchststand erreicht.
Laut einer Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) haben die Risiken in den globalen Anleihenmärkten zugenommen, da Investoren um hohe Risikoprämien für Kredite und Investitionen in KI-Sektor und andere Technologien bitten. Fünf Bereiche gelten als besonders exponiert: künstliche Intelligenz-Anlagen, Schattenbanken, Private Credit, komplexe Schuldenstrukturen und die Notwendigkeit, den Wert von langfristigen Staatsanleihen zu drücken.
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