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Nach Hackerangriff: „Grobe Fahrlässigkeit“ - Entsetzen nach Datenleck in Berlin

Seit Freitag sind 5,8 Terabyte Daten der Berliner Verwaltung im Darknet veröffentlicht. Das wahre Ausmaß des Datenlecks lässt sich bislang nur schwer fassen - aber ein Experte zeigt sich entsetzt.

Nach Hackerangriff: „Grobe Fahrlässigkeit“ - Entsetzen nach Datenleck in Berlin

Ein Hackerangriff auf die Berliner Landesverwaltung hat zu einem großen Datenleck geführt, bei dem rund 1,44 Millionen Dateien mit einem Umfang von 5,8 Terabyte im Darknet veröffentlicht wurden. Die Hackergruppe Rhysida hatte die Daten unbemerkt Mitte August abgezogen und ein Lösegeld von 30 Bitcoin gefordert, das der Senat nicht zahlte.

Die IT-Experte Manuel Atug kritisierte das Land Berlin wegen grober Fahrlässigkeit und Nichtbeachtung von Geheimhaltungsvorgaben. Die Hacker hatten auch sensiblen Daten über Kraftwerke, Rüstungsunternehmen, Gefängnisse, Wasserwerke und die Bundeswehr veröffentlicht. Der Berliner Regierende Bürgermeister Kai Wegner versuchte, die betroffenen Personen schnell zu identifizieren und zu informieren.

Bundesregierung und Chaos Computer Club überwachten die Situation und teilten an, dass die Bundesdatensysteme nicht betroffen waren. Die Opposition im Parlament rechtfertigte den Vorfall mit einem "krassen Regierungsversagen" der CDU.

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