Klimaschutz: So dürfte der Kompromiss für die Reform des Emissionshandels aussehen
Die Industrie läuft Sturm gegen den Plan der EU-Kommission, die Vergabe kostenloser CO₂‑Zertifikate mit einer Investitionspflicht zu verknüpfen. Nun zeichnet sich ein Kompromiss ab.
Die EU-Kommission hat einen Kompromiss für den Klimaschutz-Reformplan für den Europäischen Emissionshandelssystem (ETS) vorgeschlagen. Peter Liese, Europaabgeordneter der CDU, befürwortet, dass die Investitionspflicht nur für einen Teil der kostenlosen CO₂-Zertifikate gelten soll. Dies soll ab 2031 beginnen, indem nur die zusätzlichen Zertifikate mit einer Investitionspflicht verknüpft werden.
Die EU-Kommission plant, die Versteigerung von Emissionszertifikaten später zu beenden und einige Sektoren längerfristig mehr kostenlose Zertifikate zu erhalten. Unternehmen müssen jedoch Beweise erbringen, dass sie in klimafreundliche Transformationen investieren. Dieser Vorschlag wird von Fachleuten wie dem Thinktank Epico und Frontier Economics unterstützt, die argumentieren, dass Investitionsbedingungen nicht pauschal für die gesamte kostenlose Zuteilung gelten sollten, sondern nur auf die zusätzliche kostenlose Zuteilung begrenzt werden sollen.
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