Führung: Sind Sie ein „Maximizer“ oder ein „Satisficer“?
Dem Psychologen Thorsten Pachur zufolge gibt es zwei Typen von Entscheidern. Egal, zu welchem Sie gehören: Auf Ihre Intuition sollten Sie sich nur unter einer Bedingung verlassen.
Maximizer oder Satisficer: Unterschiedliche Ansätze bei Entscheidungen
Führungskräfte müssen sich ständig komplexen Entscheidungen stellen, wie etwa Entlassungen oder strategischen Ausrichtungen. Psychologe Thorsten Pachur von der Technischen Universität München untersucht, ob es Unterschiede zwischen solchen, die sich als "Maximizer" oder "Satisficer" verhalten. Maximizer streben die optimale Lösung an und brauchen alle Optionen zu haben, bevor sie entscheiden.
Satisficer sind damit zufriedener, da sie zulassen, dass eine "gute genug" Entscheidung ausreicht. Selbst Beschäftigte ohne Führungsverantwortung spüren diese Verunsicherung. Ob Sie ein Maximizer oder Satisficer sind, hängt von Erfahrung und Risikobereitschaft ab. Erfahrene Führungskräfte agieren sicherer, während Risikophübe Unsicherheit gelassener hinnehmen.
Ein klares Kriterium hilft dabei, Grübelschleifen zu vermeiden, in denen man zu lange Optionsabwägungen anstrengt.
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