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Verteidigung: Frankreich steigt aus – wachsende Zweifel an der Eurodrohne

Während Paris das europäische Gemeinschaftsprojekt nicht mehr beschaffen will, hält Deutschland bisher an der Drohne fest. Doch ist sie den Anforderungen noch gewachsen?

Verteidigung: Frankreich steigt aus – wachsende Zweifel an der Eurodrohne

Die Eurodrohne, eine unbemannte Aufklärungsdrohne der Male-Klasse, soll großflächige Überwachung aus der Luft ermöglichen. Die Modifikation der militärischen Planung von Frankreich, die ab Mitte August 2021 in Kraft trat, enthält jedoch keine Bestimmungen für die Eurodrohne. Dafür soll die Nutzung von kostengünstigeren Alternativen bevorzugt werden.

Der französische Verteidigungsministerium hat sich der Entscheidung angeschlossen, trotz der Abkehr von der Beschaffung der Eurodrohne. Frankreich ist jedoch weiterhin an dem europäischen Rüstungsprojekt beteiligt, das von Deutschland, Italien und Spanien unterstützt wird. Die Drohne soll bis zu 40 Stunden lang auf Flügen über 12 Kilometer Höhe arbeiten und kann eventuell auch bewaffnet werden.

Frankreich beschäftigt sich jedoch mit der Weiterentwicklung der Drohne für die U-Boot-Abwehr, an der auch Japan beteiligt ist. Die Bundesregierung befürwortet weiterhin das Projekt, obwohl in Regierungsberatungen Debatten über den militärischen Nutzen der Eurodrohne stattfinden.

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